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sukadeva
02.10.2008, 17:29
Hallo Ihr Lieben,
da unser Bericht im letzten Thread nicht aufgefallen ist versuche ich mich hier mal mitzuteilen.
Wir sind vom Urlaub zurück und hatten Zeit Einiges zu überdenken.
Bitte um Eure Meinungen zum Thema.
Aaaaaaaaaaaaaalso fang ich mal an.
Ich hatte doch in einigen Beiträgen über Jerrys neues Futter berichtet und auch darüber, dass er es nicht mag.
Wir dachten, das gibt sich mit der Zeit wenn er nichts anderes bekommt, da das Futter echt gut für ihn wäre. Wenn er es denn fressen würde.
Fazit, er schleicht den ganzen Tag herum und sucht. Ein Bild des Jammers (jeder Hundebesitzer kennt diesen Blick) und Augen die sagen >ich bin der verhungertste Hund auf der gaaaaanzen Welt<. Er geht sogar an den Mühleimer denn er früher noch nicht mal mit dem Hintern angekuckt hätte.
Irgendwann brechen unsere guten Vorsätze in sich zusammen. Mal da ein Stückchen Brot (muß natürlich ein bischen Butter drauf) Da ein Leckerchen vom Lebensgefährten, dort ein gaaaanz kleines Stückchen Käse.hhmmm

Ich werd jetzt wirklich wieder anderes Futter anbieten. Er soll ja auch Lebensfreude haben.
Ich denke mir, wenn ich jeden Tag etwas angeboten bekomme das mir absolut nicht schmeck, das fände ich auch zum * kotzen.

Außerdem mußte ich ihn im Urlaub immer die Treppen hochtragen da diese zu rutschig waren.
Er geht Treppen sowieso schwer hoch.
Immer nach dem Heben mußte er husten. (Er bekommt seit 4 Monaten Enalatab fürs Herz um den Blutdruck zu senken.)
In der 3. Nacht dort war es ziemlich schlimm, so dass ich am nächsten Tag zum Tierarzt gegangen bin.
Dieser war natürlich auf das angewiesen, was ich ihm erzählt hatte und gab mir Tabletten zum Entwässern.
Eigentlich sollte man ihn röntgen lassen um mehr zu sehen meinte er? Er hatte aber an dem Abend keine Zeit und wir sind ja jetzt wieder zuhause. Die Tabletten zum Entwässern heißen Dimazon.
Es wurde danach auch ziemlich schnell besser mit dem Atmen. Das heißt für mich, dass er die schon braucht. Was mich aber so nachdenken läßt ist die Tatsache dass mit diesen Entwässerungstbletten ja auch Mineralien ausgespült werden. Wie kann ich das dann wieder ausgleichen? Die Tierärzte haben da für mich einfach keine klaren Aussagen getroffen.
Hab immer ein Gefühl von Unsicherheit.

Bin da vielleicht auch zu skeptisch.

Grüßle Eva

Das waren meine ersten Zeilen.
Inzwischen war ich bei Tierarzt Nr 4 nachdem ich zuvor mit ihm telefoniert hatte und er genauso wie ich der Meinung war, dass das alles viel zu vage sei um eine richtige Diagnose zu treffen.
Heute morgen war ich nun dort. Er hat Jerry an die Kehle gefaßt um zu testen ob er so einen Husten hervorrufen kann. Danach hat er ihn abgehört mich dabei kopfschüttelnd angeschaut und wieder gehört und wieder und wieder. Er hört absolut nichts. Ich sagte dann, wie ? nichts? hatte schon Herzklopfen.
Also nichts was darauf hindeuten würde, dass Jerry irgendwelche Herzprobleme hätte. Seiner Meinung nach hätte er sogar noch ein sehr gutes Herz für sein Alter (im November wird er 15 Jahre alt). Selbst wenn er wirklich Wasser gehabt hätte, was er nicht glaube, hätte dieses Herz das locker verarbeiten können.
Um dem Hund und mir teure Untersuchungen zu ersparen (ich hatte ihm vorher gesagt, mein Hund soll alles haben was er braucht aber ich muß es vorher wissen was an Kosten auf mich zu kommt, da ich nicht vermögend bin.) schlägt er mir vor, ich soll die Medis in den nächsten Tagen ausschleichen und dann nach einer Woche wiederkommen und er hört ihn nochmal ab und dann würde sich zeigen ob seine Vermutung richtig ist.
Die TÄ davor sagten mir alle, man darf das Herzmedi ,das ja eigentlich ein Blutdruckmedi ist auf keinen Fall weglassen da der Hund sonst jämmerlich erstickt weil die Lunge dann mit Wasser volläuft?
Das kann er mir versprechen, dass da nichts passiert, ich bräuchte also deswegen keine Angst haben.
Nun steh ich da und denke, man hat dem Hund Mittel gegeben, die den Blutdruck senken und er war nun noch müde und es wäre nicht nötig gewesen?
Der Tierarzt vermutet eine verschleppte Bronchitis die ganz anders hätte behandelt werden müßen.
Nun freue ich mich natürlich über seine erste Aussage.
Ich hoffe, ihr könnt das verstehen.
Mit Atemproblemen kenn ich mich aus da ich Astmatikerin bin und weis, dass man das gut in den Griff kriegen kann. Werde nächtste Woche wieder berichten.
Was sagt ihr denn dazu?

Grüssle Eva

sukadeva
02.10.2008, 17:40
Ps. Wir waren gestern im Freßnapf und Jerry durfte sich was aussuchen. Er hat sich für getrocknete Büffellunge entschieden. Danach habe ich mich nach reichlichem Lesen der Inhaltsstoffe für Selekt Gold Senior Trofu enschieden. (Warentest Testsieger 2007 Note sehr gut sagte mir die Verkäuferin) Das war auch das einzige Futter mit Geldrückgabegarantie falls es dem Hund nicht schmeckt und nicht mehr als 1/4 aus der Packung genommen wurde.
Der TA bestätigte mir dann auch, dass dieses Futter gut wäre. Nun ist mein Hundi wieder glücklich und frißt mit Freude ohne den ganzen Tag herumzuschleichen und nach etwas Essbarem zu suchen.

Katja
02.10.2008, 20:47
Huhu Eva,

dass du schon mal was zu der Problematik geschrieben hast, muss mir irgendwie durchgegangen sein, sorry.

Bin natürlich Laie und kann nur aus meiner Erfahrung sprechen. Generll halte ich es für schwierig, das Herz ausschließlich durch abhören zu beurteilen. Röntgen und je nach Ergebnis Ultraschall und eventuell auch EKG würd ich persönlich schon haben wollen, bevor ich Medikamente gebe.

Vor Jahren wollte ein TA rein durch abhören einen schweren Herzfehler bei Katze Emily, damals so gerade mal erwachsen, festgestellt haben und gab mir gleich Tabletten mit. Ich hab das nicht so ganz geglaubt und im Endeffekt hat sich rausgestellt, dass sie rein gar nix am Herzen hatte.

Bei Rosi wurde ein Herzultraschall gemacht, nachdem das Herz auf Röntgenbildern auffällig aussah. Festgestellt wurde leichte, noch nicht behandlungsbedürftige Mitralklappeninsuffiziens. Werde das aber spätestens nächstes Frühjahr nochmal kontrollieren lassen.

Trixi und Toxi, meine lang verstorbenen alten Hündinnen, waren im Alter beide herzkrank und wurden mit Fortekor und Dimazon behandelt. Sie haben beide nichts bekommen um den Mineralienhaushalt auszugleichen.

Zu dem Futter kann ich dir nix sagen, das kriege ich nur immer als Probe im Fressnapf und gebs dann als Leckerchen. Und dabei ist mir dann relativ wurscht was drin ist

LG
Katja

User gelöscht!
03.10.2008, 09:37
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Ina
03.10.2008, 11:40
Hallo Eva,
einem Hund auf Verdacht irgendwelche Herzmedikamente zu verabreichen um auzuprobieren ob diese Besserung bringen halte ich für unverantwortlich - wie Katja schon schrieb sollte einer solchen Behandlung eine eingehende Herzuntersuchung voraus gehen.
Meine alte Dana war viele Jahre herzkrank, was bei ihr aber als reine Alterserscheinung zu werten war.

</span></p><div style="margin:20px; margin-top:5px"><span class="smallfont">Zitat:</span><table class="tablebgcolor" cellpadding="4" cellspacing="1" border="0" width="100%"><tr class="quotecolor"><td><span class="normalfont">
MarionEB schrieb am 03.10.2008 08:37
Die Entwässerungstabletten sollten wirklich nicht lange gegeben werden, weil sie eben die Mineralstoffe ausschwemmen, das ist sehr richtig.</span></td></tr></table></div>

<span class="normalfont">




Marion, mit dieser Aussage könntest du über Leben oder gar Tod entscheiden und diese Aussage kann ich als Betroffene in keinem Fall so stehen lassen!
Viele herzkranke Hunde bilden stetig Wasseransammlungen im Körper, ein Entzug der Entwässerungstabletten würde in diesem Fall ein qualvolles Ersticken bedeuten. Meine Dana war so ein Kandidat, über 6 Jahre halfen ihr Entwässerungstabletten wobei es immer wieder Schübe gab in denen wir die Dosierung sogar hochfahren mussten. Ohne Entwässerungstabletten wäre meine Dana keine 8 Jahre alt geworden, mit eingestellter Herzbehandlung und eben stetiger Gabe der Entwässerungstabletten wurde sie sogar über 13 und starb nicht auf Grund ihrer Herzproblematik.
LG
Ina

Katja
03.10.2008, 13:07
Huhu ihrs,

muss Ina da zustimmen, denn auch meine beiden alten Mädchen haben über Jahre dauerhaft Entwässerungstabletten bekommen, ebenfalls mit bei Bedarf erhöhter Dosierung. Sie sind 15,5 und 16 Jahre alt - gute Jahre, dank entsprechender Medikamente - geworden damit, beide sind nicht an Herzversagen gestorben.

LG
Katja

sukadeva
03.10.2008, 22:47
Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank mal für Eure Antworten.
Werde nächste Woche auf jeden Fall alles nochmal ganz genau mit dem Tierarzt durchgehen was ich wissen will und auf jeden Fall richtig abklären was zu tun ist.
Eventuell noch einen Ultraschall etc machen lassen.
Aber wie Ina schon schrieb würde ich nie mehr auf Verdacht Medikamente geben.
Eine 2. Tierarztmeinung ist mir immer wichtig.
Ich hatte eben großes Vertrauen zur 1. TÄ da sie meinen Jerry von Anfang an kannte und er sie sehr mag.
Vielleicht ist sie ja einfach nicht mit der Zeit gegangen.
Sie hat weder Röntgengerät noch Ultraschall in ihrer Praxis.
Werde nächste Woche berichten.

Grüssle Eva

Odin
03.10.2008, 22:59
Mein erster Hund hat auch über einen langen Zeitraum Entwässerungstabletten bekommen.Gestorben ist er leider am Schlaganfall.

Marty
03.10.2008, 23:00
Hi Eva,

knuddel mal Puckis "Seelenbrüderchen" von mir

Ich hoffe, dass es Jerry ganz bald wieder richtig gut geht und auch das Gebrassel mit der Futterei ein gutes Ende findet.

Pucki ist wieder zurück auf Frischfutter, weil er sich als Allergiker geoutet hat ... - aber ihm schmeckts wie immer prima

Ist ja zur Zeit wirklich ein ganz schönes Wackel-Dackel-Gedönse ... bin der Meinung, dass die Krummbeiner nun ma langsam damit aufhören können ...

LG
Martina

sukadeva
05.10.2008, 00:13
Hallo Martina,
finde ich auch. Jetzt kanns nur noch besser werden.
Grüssle

User gelöscht!
05.10.2008, 00:22
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Ina
05.10.2008, 15:17
Hallo Marion,
</span></p><div style="margin:20px; margin-top:5px"><span class="smallfont">Zitat:</span><table class="tablebgcolor" cellpadding="4" cellspacing="1" border="0" width="100%"><tr class="quotecolor"><td><span class="normalfont">
MarionEB schrieb am 04.10.2008 23:22
Hier ging es ja darum, daß keine eindeutige Diagnose gestellt wurde und da dann auf Verdacht Entwässerungstabletten geben halte ich nicht für sinnvoll oder gut.</span></td></tr></table></div>

<span class="normalfont">



Genau so sehe ich das ja auch , allerdings war dann deine Formuliereung vorher etwas ungünstig gewält, denn es las sich so als ob man die Entwässerungstabletten generell nicht über längere Zeit geben sollte.
LG
Ina

sukadeva
02.11.2008, 21:28
So meine Lieben,
jetzt kann ich endgültig was sagen zu Jerrys Gesundheitszustand.
Er hat devinitiv nichts am Herzen.
Der TA sagte, dass sein Gesundheitszustand, was das Herz betrifft sogar sehr gut ist.
Er bekommt jetzt keine Medikamente mehr fürs Herz und ist endlich wieder ein fröhlicher Hund der Lust hat auf kleine Spaziergänge und was halt so zum Altag für einen Älteren Herrn gehört.
Er war wirklich nur noch müde obwohl wir die Tabletten abends gegeben haben.
Der Husten kam von einer verschleppten Bronchitis die von der ersten TÄ als Herzschwäche diagnostiziert worden war.
Das sogenannte vergrößerte Herz ist von unserem jetztigen TA als ganz normal groß bezeichnet worden und seiner Meinung nach kann man das auch nicht unbedingt als Kriterium zur Diagnose nehmen.
Meist sei dann bei einem Ultraschall auch oft nur eine Herzseite vergrößert.
Zum Beispiel wenn der Hund wirklich Wassereinlagerungen hat, sagte er.
Habe erst jetzt erfahren, dass das Spezialgebiet dieses TA sogar Herzerkrankungen sind.
Auf jeden Fall freue ich mich, dass Jerry diese "blöden" blutdrucksenkenden Medis nicht mehr nehmen muß/braucht.
(Ich bin auf keinen Fall dagegen, wenn ein Tier das wirklich braucht ist es auch ein Segen.)
Für den Husten hat er einige Tage Antibiotika bekommen und die Beschwerden sind fast weg.
Sollte es wieder schlimmer werden muß er kurzzeitig Cortisontabletten bekommen damit es nicht chronisch wird.
Jetzt möchte ich ihm das aber auch nicht gerne geben, da er letzte Woche Bandscheibenprobleme hatte und Spritzen und Schmerztabletten bekommen hat.
Der kleine Hundeschatz hatte echt tierische Schmerzen und konnte kaum laufen.
Das ist schon genug Belastung für die Nieren etc gewesen.
Und vor allem einige Monate die ganzen Herzmedis die ja im Nachhinein absolut unnötig waren.
Jetzt freue ich mich auf seinen 15. Geburtstag und über jeden Tag, den er noch mit uns teilen will.
Herzliche Grüsse an Euch alle

Die "glückliche" Eva mit dem Jerryopa

Kati
02.11.2008, 21:53
Och Eva, das freut mich aber wirklich, dass sich nun alles so positiv darstellt. Bleibt nur noch, Euch viele, glückliche, gemeinsame Tage zu wünschen ...

User gelöscht!
03.11.2008, 08:32
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Feldmann2005
03.11.2008, 11:05
Hallo Eva,
das freut mich aber für den kleinen Hundeopi. Ich wünsche Euch noch eine gaaaaaaaanz lange Zeit zusammen und genießt davon jeden einzelnen Tag LG Leni

@Marion: mir fällt immer wieder auf das Du oft sehr schlecht auf Tierärzte zu sprechen bist. Es stimmt sicherlich das es ,,gute`` wie auch ,,schlechte `` gibt. Aber ich finde man sollte sie nicht sooft zum Teufel wünschen weil viele gerade unserer Handicap-Tiere ohne diese ,,dummen`` Tierärzte auch nicht mehr leben würden LG Leni

Vera
03.11.2008, 12:21
Liebe Eva,

freue mich für Euch und wünsche Euch noch
gaaaanz viel glückliche gemeinsame Zeit !!!

LG
Vera

Odin
03.11.2008, 13:35
Das ist schön zu hören. *mitfreu*

User gelöscht!
03.11.2008, 17:02
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Feldmann2005
03.11.2008, 17:33
@Marion:Natürlich sollst Du nichts hier schreiben was gegen Deine Überzeugung ist! Ich habe auch nicht geschrieben das es hier ausschließlich um unsere Handicap-Tiere geht. Ich kann sehr gut verstehen daß wenn Du oder andere(ich ja auch) schlechte Erfahrungen gemacht haben, nicht gut auf DIESEN oder eben JENEN Tierarzt zu sprechen sind. Ich mag es nur nicht wenn das dann so verallgemeinert wird. Ich würde mir da einfach mehr Sachlichkeit wünschen Letztendlich sind wir hier alle keine Tierärzte und können nur aus unseren Erfahrungen wiedergeben, das gillt auch für mich. Auch TÄ sind ,,nur``Menschen, das sollten wir nicht vergessen. Um aber den für mich und mein Tier ,,richtigen`` zu finden muß ich aber doch auch wenn ich schlechte Erfahrungen gemacht habe, wieder bereit sein zu Vertrauen, oder??? LG Leni

User gelöscht!
03.11.2008, 17:53
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Katja
03.11.2008, 20:03
Huhu Mädels,

Leni hats ja eigentlich schon auf den Punkt gebracht, Tierärzte sind auch nur Menschen. Vermutlich hat jeder von uns schon schlechte Erfahrungen gemacht - aber eben auch mindestens genauso viele, wenn nicht noch mehr, gute. Nur ist es ja meist leider so, dass man eher von den negativen Erlebnissen berichtet, da nehme ich selbst mich nicht aus. Und bei jedem TA, zu dem ich persönlich im Leben nicht (mehr) gehen würde, gibts bestimmt auch Leute, die eben auf genau diesen schwören.

Für Eva und noch mehr natürlich für Jerry ist es doch super, dass sie jetzt an jemanden geraten sind, der weiß wovon er spricht. Klasse, dass es Jerry im Moment so gut geht - ich hoffe, das bleibt noch ganz lange so

LG
Katja

sukadeva
03.11.2008, 20:24
@ all
danke, danke, danke für das Mitfreuen und die lieben Wünsche.

@Marion
Ich habe sehr wohl verstanden was Du gemeint hast.

@Leni
Ich schreibe ja nicht nur hier sondern auch z. Beispiel im Welli net.
Das heißt, ich lese und entscheide dann was für mich oder in diesem Fall für mein Tier wichtig ist.
Die Verantwortung für das was ich tue oder nicht tue habe immer ich selbst.
Habe aber festgestellt dass man in manchen Foren schon fast nichts mehr schreiben darf was irgendwie für irgendwen negativ sein könnte.
Natürlich sind auch TÄ Menschen die Fehler machen können aber es geht ja um das Leben unserer Tiere und da sind halt Fehldiagnosen genauso schädlich und manchmal auch tödlich wie bei den Menschenärzten auch und manche Ärzte glauben immernoch dass ihre Diagnose die einzig richtige ist und dulden keinen Widerspruch. In Marions Fall sind die Negativdinge immer auf Kosten der Tiere gegangen und das prägt sich tiefer ein und man redet mehr darüber. Wenn durch diesen Thread auch nur eine einzige Fehldiagnose verhindert wird weil ein Tierhalter auf etwas aufmerksam gemacht wurde, dann ist das doch als gut zu bewerten. Zumindest sehe ich das so. Unfehlbar ist leider niemand. Kein TA und auch wir nicht.
Ps. Ich kenne gaaaaaanz viele Vogelhalter die einen oder mehrer Vögel verloren haben nur weil ein TA nicht zugeben konnte dass er eigentlich garnichts von Vögeln versteht. Die Vogelkunde wird beim TAstudium nur ganz kurz angesprochen und die Vogelkundigen TÄ studieren eine ganze Zeit länger. Eine Freundin ging mal mit ihrem Papagei zum TA weil sie befürchtet hatte, dass er beim Aufprall auf eine Fensterscheibe den Flügel gebrochen hätte. Der TA sagte, er könne den Papagei aber nicht aus dem Transportkäfig nehmen da der Vogel ihn womöglich beissen könnte. Das heißt, er wußte noch nicht mal wie man einen Vogel richtig hält.
Soviel zur Vogelkunde. Ich habe jetzt einige vogelkundige Ärzte durch Infos aus dem wellinet gefunden zu denen ich Vertrauen habe. Für diese Ärzte bin ich voll des Lobes. Da man aber keine Namen schreiben darf, egal ob positiv oder negativ möchte ich doch bitten nicht alles was geschrieben wurde auf die Goldwaage zu legen. Schließlich ist das doch ein Forum in dem man Erfahrungen austauschen kann wenn man es möchte.

Liebe Grüße an alle.

User gelöscht!
04.11.2008, 01:15
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Feldmann2005
04.11.2008, 12:45
Warum auch immer scheint es mir nicht gelungen zu sein, das in Worte zu kleiden was ich zum Ausdruck bringen wollte Wie auch immer, Mädels laßt uns einen Gang runterschalten http://wuerziworld.de/Smilies/lv/lv2.gif ...wir sind erwachsene Menschen. Dies ist doch nun wirklich das netteste FORUM das ich kenne und hier durfte noch immer, jeder seine Meinung äußern, ob gute oder schlechte Erfahrung! LG Leni

Katja
04.11.2008, 17:25
Huhu Marion,

wo habe ich denn geschrieben, dass es nicht richtig von dir war deine negativen Erfahrungen zu äußern? Kann ich aus meinem Posting beim besten Willen nicht rauslesen. Ich schrieb, dass generell eher von schlechten Erfahrungen berichtet wird als von guten, dass ich mich selbst davon nicht freisprechen kann - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ich habe nicht von dir verlangt, einem Tierarzt gegenüber nachsichtig zu sein, der eines deiner Tiere falsch behandelt hat. Dass man das nicht kann, wenn man persönlich betroffen ist, das ist wohl klar und geht vermutlich jedem so.

Aber trotzdem sind wir alle, ob Tierarzt oder sonst wer, nicht unfehlbar. Niemand kann von sich behaupten, in seinem Job noch nie einen Fehler gemacht, noch nie eine falsche Entscheidung getroffen zu haben. Und das sollte man doch immer irgendwo noch ein wenig im Hinterkopf behalten. Meine Meinung - wie alles, was ich hier so von mir gebe.

LG
Katja

User gelöscht!
05.11.2008, 08:59
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Marty
05.11.2008, 10:48
Eva, ich freue mich, dass es Deinem Krummbeinchen wieder richtig gut geht

Dieses hier ist Jerry's Thread, hier sollte es nur und ausschließlich um Jerry gehen und nicht um detaillierte Geschichten anderer Hunde inklusive negativer Erfahrungen - und noch schlimmer ständig Nennungen und Empfehlungen irgendwelcher Medikamente. Und das gilt übrigens nicht nur für diesen Thread hier ...

Ich möchte Euch bitten, folgendes für die Zukunft zu beachten:

1. Respektiert, dass der/die Threaderöffner/in Hilfe zu den Problemen des eigenen Hundes braucht und nicht unendlich lange Erklärungen und Geschichten, wie es Hunden in der Vergangenheit ergangen ist.

2. Beachtet, dass wir hier keine Tierärzte/Heilpraktiker o.ä. ähnliches sind und deswegen gezielte Diagnosen/Therapien den Experten überlassen sollten. Auch die hier häufig praktizierten "Ferndiagnosen" sind bitte zu unterlassen. Hilfestellung in Form von Gedankengegängen sind durchaus als Anregung akzeptabel.

3. Unterlasst versteckte Spitzen in Postings, denn derjenige, an die sie gerichtet sind, versteht sie sehr wohl. Es ist nicht nötig, Leute unnötig zu verletzen ...

4. Ich möchte Euch alle bitten, zurück zu dem eigentlichen Thema des Forums zu kommen. Hier geht es um Hunde mit Handicap ... die "Off Topic" Beiträge nehmen hier im Forum in der letzten Zeit überhand ...

5. Bitte tauscht Euch über PN oder Email aus, wenn Ihr persönliche Situationen besprechen möchtet.

Wir haben zur Zeit ein sehr großes Problem zu bewältigen. Wer es noch nicht mitbekommen hat, findet hier Informationen:

http://32991.rapidforum.com/topic=103967416512

Damit hier Ruhe einkehrt, wird dieser Thread nun geschlossen.

@ Eva - Es tut mir leid, dass Jerry's Thread nun so "verwässert" ist, aber Hauptsache, dem Kerlchen geht es wieder gut. Es wäre lieb, wenn Du einen neuen Thread aufmachst, wenn es wieder Neuigkeiten gibt