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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spondylose


MysticDragon
12.11.2008, 12:53
Hallo Ihr,
die Hündin meiner Eltern hat heute Spondylose diagnostiziert bekommen.
Wie geht man denn damit um? Klar haben wir was vom Tierarzt bekommen aber wie kann man sie sonst noch unterstützen?
LG Chrissi

skyline
12.11.2008, 13:32
Hallo Chrissi,

Spondylose ist eine Skeletterkrankung, die zu neurologischen Ausfällen führen kann (muss aber nicht).Es bilden sich Knochenanbauten an der Wirbelsäule. Außerdem degeneriert der Bandscheibenkern. Die Beweglichkeit der Wirbelsäule kann dadurch stark eingeschränkt sein.

Sprich mit dem TA, ob die Gabe von entzündungshemmenden Schmerzmitteln notwendig bzw. sinnvoll ist und frage nach Vitamin B - Präparaten (sollen positiv auf das Nervensystem wirken)
Außerdem kannst Du, wenn nicht gerade ein Schub vorliegt, Physiotherapie machen zur Schmerzlinderung, Koordinations- und Gleichgewichtstraining und vor allem Kräftigung der WS-Muskulatur.
Weiß nicht, ob Dir das jetzt so allgemein weiter hilft. Am besten, Du besprichst das nochmal in Ruhe mit dem TA, welche Maßnahmen bezogen auf den betreffenden Hund sinnvoll sind.

LG Petra

Feldmann2005
12.11.2008, 18:08
Hallo Chrissi,
meine Olina hatte ja auch Spondylose. Die einzelnen Schübe können sehr schmerzhaft sein, sodass auch wir dann auf Schmerzmedis zurückgreifen mußten. Doch es gab auch längere Phasen in denen sie gar keine Schmerzen anzeigte. Kann mich Petra nur anschließen was die einzelnen Therapien angeht. Alles Gute für den Wuffel. LG Leni

MysticDragon
13.11.2008, 09:35
Hallo Ihr beiden,
danke für die Antworten. Das die direkte Therapie mit dem Tierarzt abgestimmt wereden muss ist klar und auch schon am laufen. Mir gehts mehr um zusätzliche Unterstützung zb durch Physio oder so, das glaubt mir meine Mutter nämlch nicht das das helfen kann
LG Chrissi

skyline
13.11.2008, 12:42
Huhu Chrissi,

na ja, viele Leute stehen der Hundephysiotherapie noch skeptisch gegenüber, dabei haben wir doch auch hier im Forum genug positive Beispiele.
Vielleicht gibt Deine Mutter ihrem Hund die Chance, 10 Einheiten Physio zu machen und bildet sich danach ihr Urteil .
Wenn sie Dir nicht glaubt, dann vielleicht ihrem Hund .

LG Petra

benjalex
13.11.2008, 21:53
Hallo Chrissi,
mit Laserakupunktur kann man den Verlauf der Krankheit prima beeinflussen - mein Tierarzt empfahl mir bereits vor 4 Jahren eine Therapeutin hier in der Nähe. Sie bildet auch diesbezüglich (insbesondere THPs) aus - ich kann sie mal nach empfehlenswerten Adressen in der Nähe deiner Eltern fragen (habe nächste Woche hier wieder einen Termin), wenn du mir mitteilst wo deine Eltern wohnen.

LG Bettina

MysticDragon
14.11.2008, 12:19
Hallo zusammen,
das mit der Physio ist bei uns so ein Streitpunkt, ich lern das gerade von ner Freundin und wir machen auch gemeinsam eine Handicapgruppe aber meine Mutter kann damit garnichts anfangen
@Bettina
das wäre super wenn du mir da Adressen geben könntest, wir wohnen m Umkreis von Stuttgart, richtung Böblingn
LG Chrissi

Jürgen
21.11.2008, 11:19
Hallo Chrissi,

bei unserem Felix wurde vor 6 Jahren schwere Spondylose diagnostiziert.
Er bekommt die ganzen Jahre Akupunktur die ihm sehr hilft. Wichtig ist es eine Zeit lang wirklich jede Woche machen zu lassen damit es dann über längere Zeit hilft.

Wenn es ganz schlimm ist und die Schmerzmittel nicht mehr so gut helfen bekommt er zusätzlich Serpalgin.

Es gibt einige wichtige Verhaltensregeln um einen neuen Schub zu vermeiden:
Keine Sprünge aus und ins Auto
Keine Spiele mit plötzlichem Stop wie bei Ballspielen
Hund warm und trocken halten. Naßkaltes Wetter ist schlecht, trockene Kälte allerdings gut

Physio kann gut sein um die Muskulatur zu entspannen, denn ein Hund mit Spondylose wird automatisch eine Schonhaltung einnehmen.

Gruß
Jürgen

Ora
29.01.2009, 08:38
Hallo unsere beiden haben ja auch Spondylose.
Beide auch recht schwer.

Ora bekommt häufiger mal Schübe wo wir uns dann eben mit Rimadyl behalfen.
Ansonsten gibt es hier viel Massage, und gleichmässige Bewegung was Ihr gut hilft.
Dann haben wir jetzt Cartrophen vom Ta bekommen, ist eine Kur die man über 4 Wochen macht, sie bekommt das 1 mal pro Woche gespritzt, und das funktioniert echt gut, sie lief nach der ersten Spritze schon wieder wie ein Döpp.

Kimba bekommt zu den Schüben ebenso Massagen, gleichmässige Bewegung, mal Neuraltherapie, und Gukosamine (Kurweise), klappt auch bei Ihr gut.

Beide bewegen sich für Ihr Alter gut, und sind noch nicht so elends steif dabei.

Bei Kimba wissen wir das jetzt seit ca. 4 Jahren, bei Ora ca. 1 Jahr.