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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erschrecken...


Ina
16.09.2004, 23:17
Hallo,
ganz wichtig für Hörnixhundis ist, das man sie oft erschreckt und dann sofort belohnt, denn dann lernen sie nicht vor Schreck, etwa wenn sie im Schlaf plötzlich angefasst werden, zuzubeissen.Den Tipp bekam ich damals von Bine, als wir unsere kleine Hörnixpflegewelpe hierhatten. Ich hatte damals noch keinerlei Erfahrung mit Hörnixhundis und hab das mit der kleinen fleissig geübt Ergebnis war verblüffend - sie hat sich gefreut und geräkelt wenn ich sie beim schlafen "störte" niemals wäre sie auf die Idee gekommen mich vor Schreck zu beissen.
LG
Ina

mindy
17.09.2004, 08:18
Hallo Ina,
"erschrecken" tun wir unser Täubchen nicht.
Aber wir streicheln sie auch ganz oft, wenn sie schläft.
Sie räkelt und streckt sich dann auch immer, hat noch nie versucht dann zu beißen.

Liebe Grüsse
Mari und Mindy

Ina
19.09.2004, 22:16
Hi,
das "Erschrecken" war nich brutal gemeint, sondern als liebevolles erschrecken, damit Hörnixi lernt das das etwas positives ist.Wie gesagt, hatte den Tipp damals von Bine, die ja mit 3 Taubis lebt und empfand das auch als recht logisch und bei unserer tauben Pflegewelpe hat das auch ganz gut gefunzt. Sorry falls das nu irgendwie falsch rüber kam...
Liebe Grüße
Ina

angela
08.11.2004, 20:06
ich hatte voriges jahr eine 14jährige zwergpudel-schnauzermix oma übernommen. sie war taub und aufgrund der vorherigen behandlung (sie hört nicht also krückstock ins kreuz) sehr schreckhaft. sie hat sofort zugelangt wenn man sie im schlaf anfasste. ich hatte inder ersten zeit wenn ich sie weckte immer handschuhe an und habe die hand nur ganz leicht aufgelegt und wenn sie dann zubiss überhaupt nicht reagiert. im gegenteil wenn sie dann ihre zähne aus meinem handschuh wieder raushatte dann habe ich ganz ruhig gestreichelt. oma hatte innerhalb kürzester zeit gelernt das anfassen was tolles ist. und wenn ich sie dann später geweckt hatte hatte sie ein so süßes verschlafenes vetrauensvolles gesicht, wie sie dann lag und erstmal schmatzte "ach du bist es " und sich dann streckte und denn bauch kratzen liess. oma war ein so kleines süßes traumhaftes monster. sie war nur süß. und dafür wie sie wach wurde und sich wohl fühlte hätte ich sie gerne ständig geweckt

Lucky
09.11.2004, 12:12
Hi,

wir haben das bei Lucky auch gemacht. Immer mal kurz angetippt, damit er lernt dass das nichts schlimmes ist. Lucky ist da auch noch nie erschrocken.

Er erschreckt aber wenn Spike anfängt zu bellen, dann rennt er wie von der Tarantel gestochen aus dem Zimmer. Spike hat sich daraus schon ein Spielchen gemacht. Wenn Lucky wo liegt wo Spike gerne hin möchte, bellt er, Lucky rennt raus, und Spike legt sich seelenruhig dort hin .

Liebe Grüße

Anke

Tina
09.11.2004, 12:14
Spike ist böse

Gast
09.11.2004, 12:56
..auf die gefahr hin dass ich ein paar ernte...

ich halte das erschrecekn eines tauben hundes......genauso für nicht notwendig wie das erschrecken bei hörnenden hunden......keiner weiss was daraus entsteht...evtl. fehlverknüpfungen.........ich lehne das ab....


ich weiss auch nicht genau was es wirklich bringen soll...wenn ein hund schläft, dann schläft er......und ich bin fest davon überzeugt, dass ein hörnix hund auch mitbekommt, wann sich jemand nähert, allein durch das auftreten, windhauch beim vorbeigehen am hund.....usw.....sie sind ja wesentlich intensiver geschult im "spüren" von vibrationen als die hörenden hunde.....

was wenn jemand das ausprobiert und ein hund beim erstenmal knurrt, schnappt oder gegen denjenigen geht der ihn geweckt hat?

wollt ihr dass ihr erschreckt werdet wenn ihr euch im schlaf befindet? also ich nicht......

so und nu her mit den


Suse

Lana
09.11.2004, 13:15
hallo,
mal zum thema erschrecken. also frauchen hält auch nich viel vom erschrecken. aber vom oftmaligen aufwecken schon. denn das war ich am anfang gar nich gewohnt und bin immer aufgesprungen. weil ich bin ja ein fall der das nich so mitbekommt dass wer im anmarsch is. ich schlaf da wie ein bär in der winterruhe.
frauchen hat mich oft geweckt, mit anhauchen, fest angreifen (denn von dem leichten berühren schreck ich mich ja immer fast zu tode) usw und dann immer beruhigt, dann geknuddelt, gespielt oder leckerli bekommen. jetzt ist das aufwecken kein thema mehr!
frauchen hat auch die alltagssituationen geübt, so mit hinten anfassen usw halt alles was so passiert wenn man durch ne menschen menge geht. das geht jetzt auch schon alles ohne erschrecken

bei einem taubi ( und alle anderen) muss man das halt alles üben, damit man kapiert, dass das nix böses is!

und jetzt bin ich ne gaaaaanz mutige geworden

lg, lana

Marty
09.11.2004, 13:28
Hi Suse,

ich glaube, das Wort "Erschrecken" kommt hier im falschen Kontext rüber.

Man muss mit den tauben Hunde üben und sie daran gewöhnen, dass kurzes Berühren, Antippen usw. ein positives Signal ist. Gerade, wenn man es NICHT mit ihnen übt, können Reaktionen wie Erschrecken entstehen, die auch mal in Schnappen ausarten können.

Taube Hunde schlafen sehr, sehr tief und bekommen es nicht unbedingt mit, wenn man an sie herantritt. Dieser tiefe Schlaf ist auch wiederum ein Zeichen von Vertrauen, denn sie wissen, das man ihnen Bescheid sagt.

DAMIT sie nicht erschrecken, sollte man mit ihnen das Streicheln, Antippen oder leicht Anpusten üben und zwar immer wieder. Unsere Lissy springt nun auch nicht mehr bei jeder Berührung los, sondern schaut erstmal und reckt sich.

Und was die Bellerei der Jungs betrifft, reagiert Lissy wie Lucky. Sie bekommt lediglich die Schallwellen mit und rast los, um mitmischen zu können, da sie ja logischerweise nicht hört, was passiert.

Ich würde es nicht als Erschrecken einstufen, eher grenzenlose Neugier (zumindest bei unserer Lissy).

Fazit: Wenn man mit tauben Hunden nicht Antippen etc übt, erleben sie laufend das, was wir Menschen so verabscheuen. Erschreckt zu werden und dann einen Meter in die Luft zu hüpfen. Und lustig ist das nun wieder tatsächlich nicht

LG
Martina

Gast
09.11.2004, 13:42
hallo Martina,

ich denke man sollte anfassen, antippen, berührungen usw. mit ALLEN hunden trainieren......egal ob hörnix oder hördoch...

allerdings lehne ich diese übungen im schlaf ab......schlaf ist heilig und sollte nicht bewusst unterbrochen werden.....was wirklich beim hund passiert wenn er schläft und geweckt wird ...weiss niemand......


ihr beschreibt doch alle, dass eure hunde auf "signale" reagieren...auch aus dem tiefschlaf....ist das nicht ausreichend? ich finde es jedsemal erschreckend, wie der taube, wenn er bei uns ist...hochschiesst aus dem schlaf..weil unsere hunde bellen.....danach ist er total verstört.......läuft planlos durch die wohnung und weiss nicht was los war....ein grund mehr solche situationen nicht noch herauszufordern, der körper steht in diesen minuten so unter stress und anspannung.....ich kann das nicht für gut heissen......und gerade deswegen finde ich eine "gewöhnung" an solche situationen auch nicht passend und auch nicht lehrreich........er lernt höchstens, dass er "umsonst" aufwacht...das kann nach hinten losgehen....
ob man es wirklich dem hund antrainieren kann sich nicht zu erschrecken wenn er im schlaf angefasst wird glaube ich nicht, ich denke das es situationsabhängig ist...ein anfassen im schlaf ohne sonstige störungen (besuch, gassi gehen) ist ein unterschied im lernen zu der situation die ich oben beschrieben habe........der taube würde trotz der "übungssitutation" bei gleichem verhalten meiner hunde hochschrecken und sich umsonst in die stressbereitschaft bringen...weil die rahmenbedingungen total anders sind....


ich denke, es gibt schönere methoden, dem hund anfassen und berühren als angenehm zu machen......das sollte nicht im schlaf passieren...kann ja auch zum einschlafen genutzt werden.......den hund in den schlaf streicheln.....

was genau macht ihr denn wenn ihr eure hunde im schlaf angetippt habt und sie werden wach?


Suse

Marty
09.11.2004, 14:10
Hi Suse

</span></p><div style="margin:20px; margin-top:5px"><span class="smallfont">Zitat:</span><table class="tablebgcolor" cellpadding="4" cellspacing="1" border="0" width="100%"><tr class="quotecolor"><td><span class="normalfont">
ich finde es jedsemal erschreckend, wie der taube, wenn er bei uns ist...hochschiesst aus dem schlaf..weil unsere hunde bellen.....danach ist er total verstört.......läuft planlos durch die wohnung und weiss nicht was los war....</span></td></tr></table></div>

<span class="normalfont">



Genau deswegen ist es so wichtig, mit den Hunden zu üben, dass Störungen im Schlaf nicht Böses bedeuten müssen. Du vergisst bei der ganzen Sache, dass der hörende Hund einen Vorteil hat: ER HÖRT im Vorfeld, was evtl. auf ihn zukommt, der taube Hund nicht. Dadurch kann er quasi sanfter aufwachen und die Sache ist nicht mit einem Schrecken verbunden.

Ich weiß nicht genau, auf was du dich beziehst, wenn du sagst, dass unsere tauben Hunde auf Signale reagieren. Da ich meine taube Hündin mit Handzeichen ausgebildet habe, nützt das herzlich wenig, wenn Madame tief und feste schläft.

Ich denke, dass hier Theorie und Praxis weit auseinanderklaffen. Die Leute, die ständig mit einem tauben Hund zusammenleben, können dies bestimmt bestätigen.

Ebenso wie bei hörenden Hunden gibt es auch bei tauben Hunden ängstliche, weniger ängstliche, schreckhafte, weniger schreckhafte usw usw usw Hunde.

Ich möchte dir ein Beispiel nennen, wie ich mit Lissy das "gezielte" Wecken übe. Sie liegt ständig unter meinem Schreibtisch. Zwischendurch bewege ich mal meine Füße und tippe sie wie unabsichtlich an. Anfangs schoss sie wie ein Pfeil hoch, mittlerweile öffnet sie kurz die Augen guckt um sich, und macht sie wieder zu.

Ähnliches Verhalten zeigen meine hörenden Hunde, wenn ich mal laut niese. Sie öffnen die Augen, gucken, sehen, dass alles ok ist - und machen die Dötze wieder zu um weiter zu schlafen.

Wenn ich nicht mit Lissy diese Berührungen geübt hätte, würde sie wahrscheinlich heute noch bei jedem bisschen hochschießen, und das ist meiner Meinung nach wirklich Stress für's Tierchen.

LG
Martina

Lucky
09.11.2004, 14:40
Hi ihrs,

ich kann Martina da nur zustimmen.

Es ist schon ein großer Unterschied wenn ein hörender HUnd schläft und ein tauber Hund. Ein tauber Hund schläft unter Umständen sehr sehr fest. Bekommt dann auch keine Vibrationen und auch keine Windzüge mit. Ein hörender Hund kriegt meist immer alles mit.

Ich denke auch dass wort erschrecken hier mißverstanden worden ist, sondern das man das antippen üben sollte, damit der Hund eben nicht erschreckt.

Es ist ja auch nicht so das wir das wieviele Male am Tag gemacht haben, und den Hund damit ständig gestresst haben. Aber genau so wie Marty es auch beschreibt müssen die Hunde lernen das nichts schlimmes passiert wenn wir sie antippen., und sie auch nicht aufspringen müssen.

Es gibt immer mal wieder Situationen in denen ich Lucky antippe wenn er schläft, z.B. wenn ich aus dem Haus gehe. Würde ich da nicht Bescheid sagen würde er mich im ganzen Haus suchen um dann festzustellen das ich nicht mehr da bin. Oder wenn Besuch kommt, er das aber nicht mitbekommt, auch da sage ich ihm Bescheid. Es wäre für ihn weit aus schlimmer, irgendwann aufzuwachen und den Besucher dann zu sehen.

Liebe Grüße

Anke

Ina
09.11.2004, 21:19
Hi Ihrs,
Danke an Anke, Martina und Lana, denn ihr habts genauso erklärt wie ich es eigentlich auch gemeint hatte.O.K. vielleicht war das Wort "Erschrecken" hier etwas falsch gewählt, denn es sollte nicht brutal und lieblos rüberkommen sondern eine 2Zärtliche" Übung für einen Hörnix sein, das Berrührung, auch wenn diese unerwartet kommt nicht negativ ist und somit kein Grund zur Panik.Wie gesagt, ich bekam den Tipp damals von Bine, sie lebt mit 3 Hörnixhundis zusammen und hat da ne Menge Erfahrung und bei meiner tauben Pflegewelpe war es gut, das wir das geübt haben - die Kleine hat dadurch eigentlich nur nochmehr Vertrauen aufgebaut und wir haben den Stress eher reduziert und nicht dadurch gesteigert.
Liebe Grüße
Ina

angela
12.11.2004, 16:13
wecken um des wecken willen hätte ich bei meiner kleinen oma auch nie gemacht, aber wenn sie schlief wie eine tote und denn morgendlichen waldspaziergang schon mit machen sollte, ja dann mußte ich sie wecken. es gibt immer situationen wo man den schlaf beenden muß. das kennt jeder von uns mit dem wecker :-) . und so liebevoll wie klein oma würde ich auch gern geweckt werden.

angela
12.11.2004, 16:18
ich hab auf den falschen knopf gedrückt. sorry

ich denke auch das es wichtig ist mit unerwarteten berührungen klar zukommen und wenn ein täubchen es im schlaf lernt dann ist das schön. ich habe klein oma später auch in krisensituationen ( ein hund wollte sie zerlegen) blitzschnell greifen können und sie hat nie nach mir geschnappt, gemeckert hat sie aber schon

liebe grüße an alle

Bella
05.12.2008, 20:37
anfangs ist fast alle Hunde schreckhaft, mit der Zeit kennen sie die Umgebung und die Schreckhaftigkeit lässt nach.

Auch gehörlose Menschen wie ich sind schreckhaft, ein Beispiel, mein Lebensgefährte hat mich mal geweckt, während ich so tief träumte... was passierte da? Ich prügelte ihn fast im Halbschlaf...

wenn der Hund sich erschreckt, ist es natürlich nach meiner Sicht verständlich.

Marty
05.12.2008, 21:05
Hi Ihrs,

der Thread ist nun vor vier Jahren geschrieben worden.

Nun ist Lissy mittlerweile schon über 7 Jahre bei uns und unser Leben ist nun so was von normal, zumindest zu Hause. Wenn wir z.B. die Informationsstände haben, weigert sich allerdings Madame, auch nur mal für kurze Zeit ein wenig zu schlafen ...

Das anfängliche Üben mit Berührungen war richtig und diese Berührungen sind heute für Lissy eine wichtige Information, dass irgendwas ansteht. Sie öffnet heutzutage ruhig und entspannt die Augen, genau wie es meine hörenden Hunde tun. Mit Sichtzeichen sag ich ihr dann, was genau los ist.

Schreckhaft hochspringen tut sie nur noch, wenn einer der Jungs direkt neben ihr liegt und losbellt.

Nur eins hat sie bisher nicht abgelegt :d060: - sie ist und bleibt mein Schatten, zu jeder Tages- und Nachtzeit ... :giggleswe:

Aber aufs kleine Gästeklo darf ich mittlerweile alleine gehen ... :b020:

Beate
05.12.2008, 21:08
Aber aufs kleine Gästeklo darf ich mittlerweile alleine gehen ... :b020:

Aber auch nur weil die Tür nach außen aufgeht und sie nicht mal so eben mit rein huschen kann :LOL::LOL:

Marty
05.12.2008, 21:54
Aber auch nur weil die Tür nach außen aufgeht und sie nicht mal so eben mit rein huschen kann :LOL::LOL:

Boah, Bea :d060:

ne, ich glaube sie weiß mittlerweile, dass ich dort keine Fluchtmöglichkeit habe und genau da wieder raus komme, wo ich rein gegangen bin :giggleswe:

Ist ja bei dem kleinen Biest das gleiche beim Autofahren. Auf der Hinfahrt thront Madame hinten und beobachtet mich mit Argusaugen. Könnte ja sein, dass ich bei 130 kmh mal eben aussteige ... :c0301:

Nach den Veranstaltungen ist sie immer so platt und alle, dass sie sich gemütlich hinten in die Kissen kuschelt und die ganze Fahrt pennt ... :d060:

Aber so isse halt, das Lissy-Tier :lv3:

Beate
05.12.2008, 21:58
Und genau wegen ihren komischen Angewohnheiten, die uns schlichtweg manchmal zum Wahnsinn treiben, lieben wir unsere Mäuse :liebe6:

jaimi
22.02.2009, 17:29
Hallo Marty
Gebe dir recht,berühren in allen Situationen (ob schlafen oder nicht.) Sammy ist am Anfang nach seinem Einzug bei uns immer schier in die Luft gesprungen,wenn er am Hinterteil berührt wurde und es nicht gesehen hat. :LOL: Ich habe auch immer lachen müssen,was eigentlich gegenüber dem Hund unfair war, aber er hat mich angeschaut und gesehen, ich mache gute Miene zum bösen Spiel und jetzt ist das Erschrecken auch kein Thema mehr. :Laie_82:
@Beate
Du hast vollkommen recht! Ein Hund ohne Macke wäre ja viel zu langweilig für uns! :d060:
LG Dana

Lea
23.02.2009, 20:22
Das mit dem Schatten kenn ich das war bei Lea schon so und das ist bei Bärchen genauso.Der Unterschied Bounty reicht es das sie mich noch irgendwo hört,sie liegt auch mal wo anders.

Aber Lea und Icebärchen waren von Anfang an nicht schreckhaft.