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Alt 07.08.2016, 00:39   #1
Cindy Sparkling
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Standard Schockdiagnose: Glaukom, weiss jemand etwas über Glaskörperinjektion oder "Vereisung"

Wir haben die Schockdiagnose Glaukom für meine 6 jährige Malteserhündin L. bekommen! :'(
Es fing vor 3 Tagen damit an, dass ihr Auge sehr dick war, ich bin sofort mit ihr zum TA und sie hatte einen Druck von 60. Haben Tropfen bekommen, womit sich angeblich der Druck sehr schnell senken würde. Davon habe ich allerdings nichts mitbekommen und bin verzweifelt wieder zum TA und habe gemeint, die Tropfen wirken nicht, ob man nicht erneut den Druck messen könnte, da ich dem ganzen nicht traue. Lt. TA würde das aber keinen Sinn machen. Nach einer schlaflosen Nacht sind wir am nächsten Morgen wieder zum TA, der Druck war immer noch auf 60 und das andere Auge war auf einmal auch schon auf 30. Daraufhin sind wir zur einer Spezialistin für Augenheilkunde etwa 200km entfernt geschickt worden. Das Ergebnis was niederschmetternd: Das rechte Auge ist inzwischen blind, das linke hat auch Glaukom, ist aber noch intakt. Den Druck des linken Auges konnten wir wieder senken, allerdings war es uns über Stunden hinweg nicht möglich, mit versch. Medis den Druck des rechten Auges zu senken. Mein Mann und ich haben geweint, so sehr hat uns L. leid getan und wir hatten/haben sehr mit der Diagnose zu kämpfen. Nach 3 Stunden haben wir endlich Augentropfen gefunden, die den Druck nach einer halben Stunde von 65 auf 50 gesenkt haben, was der TÄin aber gar nicht gefallen hat, weil der Wert zu wenig runtergegangen ist, die Iris hatte sich auch wieder ein wenig geschlossen. Am Montagmorgen haben wir den nächsten Termin bei der TÄin und ich habe schon richtig Angst davor, dass es nicht besser ist oder das andere Auge auch wieder anfängt. Die TÄin meinte, als erste Option gäbe es die Medikamente, mit denen man den Druck versuchen muss zu verringern. Dann hat sie uns von einer "Vereisung" (Kryokoagulation) erzählt, die sofort Schmerzfreiheit bringt, ein wesentlich besseres Ergebnis haben soll, als lasern, aber nicht unbedingt lange anhält. Dann wäre als letzte Option, das Auge operativ zu entfernen. Sie würde aber nicht zu einem Silikonimplantat tendieren, weil L. unter trockenen Augen leidet. Jetzt habe ich überall immer wieder von der "Glaskörperinjektion" gelesen, ohne wirklich zu wissen, was genau das ist, wie lange das dauert, ob das jeder TA kann und ob es möglich ist, das zu machen, wenn das Auge trocken ist. Die Netz und die Hornhaut sind momentan am blinden Auge noch gut. Es ist ein Drama! Es bricht mir das Herz, meinen Hund so zu sehen! Allerdings macht L. das Beste daraus uns spielt und isst trotz der Schmerzen, was mir sehr viel Mut macht.

Geändert von Cindy Sparkling (07.08.2016 um 00:44 Uhr)
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